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Magisch Begabte
Der Begriff der Magisch Begabten umfasst alle menschlich anmutenden Wesen der Magischen Dimension, die selbst über magische Kräfte verfügen. Nicht jeder Nachkömmling begabter Eltern erbt das Potenzial, Magie zu wirken. Diese Ausnahmen gelten als Menschen. Im weiteren Verlauf wird der Einfachheit halber von Begabten gesprochen.

Gliederung
  1. Stärken
  2. Schwächen
  3. Kategorisierung

Stärken
  1. Die offensichtlichste Stärke jedes Begabten ist die Fähigkeit, Magie zu wirken. Die Grundveranlagung ist in jedem von ihnen verankert, ganz gleich, welchen Weg sie im späteren Verlauf ihres Lebens einschlagen und ob sie sich dem Ausbau ihrer Kräfte widmen möchten oder nicht. Magie ist vielfältig und individuell, oft ist sie gebunden an die Herkunft, die eigenen Werte und Emotionen. In der Regel manifestiert sich die eigene Magie mit etwa 16 Jahren. In welchem Umfang der oder die Begabte die eigenen Fähigkeiten ausbauen und nutzbar machen kann, hängt von der Art der Ausbildung ab:
    • Hexen lernen so während ihres Studiums das Maximum ihrer individuellen Fähigkeit zu fördern und gelten im direkten Vergleich als die stärksten Begabten im Einzelkampf.
    • Feen prägen sich auf den Teamgeist und entwickeln unter dem Fokus der Konvergenz nie ihr ganzes magisches Potenzial. Im Einzelkampf unterliegen sie in der Regel den Hexen.
    • Hexer erreichen für gewöhnlich eine magische Stärke, die zwischen dem Ausmaß der Hexen und Feen zu kategorisieren ist. Da Hexer oft im Team arbeiten, ist der individuelle Fortschritt meist nicht so ausgeprägt, wie der der Einzelkämpfer.
    • Spezialisten entscheiden sich im Laufe ihres Lebens, ihre magischen Fähigkeiten nicht weiter zu forcieren. Sie stützen sich auf ihre physische Stärke und gelten im magischen Vergleich als die Schwächsten.

    Alle Magieklassen und -kategorien können weitergehend der Liste entnommen werden.

  2. Die Physiologie Begabter unterscheidet sich nur in wenigen Punkten, dafür in jenen jedoch signifikant von der der Menschen. Obgleich sie das Äußere teilen und in ihren Venen das gleiche Blut fließt, altern Begabte wesentlich langsamer. Bis der Körper vollständig ausgewachsen ist - also etwa bis zum 25. Lebensjahr - entwickelt sich der Körper in einem normalen menschlichen Tempo. Ist der Körper ausgewachsen und manifestiert sich die eigene Magie, verändert dies jedoch die Lebenserwartung der Begabten. Solche können über mehrere hundert Jahre alt werden. Alterungsprozesse wie Falten und körperliche Gebrechlichkeiten entwickeln sich erst deutlich später. Welches optische Alter welchem realen Alter in etwa entspricht, kann dieser Tabelle entnommen werden.

  3. Magie ist in vielerlei Hinsicht keine Einbahnstraße. So überträgt sich das magische Potenzial oft genug durch die Genetik der Erbgutträger*innen auf die jeweiligen nächsten Generationen. Magie ist vererblich. Es unterliegt einer gewissen Wahrscheinlichkeit, manchmal aber auch nur purem Zufall, ob und wenn ja mit welchen Kräften Begabte Kinder in die Welt setzen können:

    1. Zwei aktiv magisch-begabte Elternteile zeugen in 80% der Fälle ebenfalls ein magisch-begabtes Kind.
    2. Ein aktiv magisch-begabtes und ein menschliches Elternteil zeugen zu 45% ein magisch-begabtes Kind.
    3. Zwei menschliche Elternteile zeugen zu <5% ein magisch-begabtes Kind.

    Welche Gabe das Kind entwickelt, bleibt zum Großteil dem Zufall überlassen. Manchmal erben sie die Fähigkeit eines ihrer Elternteile, manchmal zeigen sich völlig andere Fähigkeiten. Gelegentlich wurde eine Häufung spezieller Fähigkeiten je nach Herkunft beobachtet, konnte jedoch nicht weiter belegt werden.

Schwächen
  1. Die vermeintliche Unsterblichkeit wird jedoch nur von den wenigsten Begabten tatsächlich erreicht. Obwohl die Herrschaftshäuser und Schulen geprägt sind vom Antlitz alter und bewährter Begabter, versterben die meisten jungen Hexen, Feen, Hexer oder Spezialisten im Kampf. Der verlangsamte Alterungsprozess wähnt viele in Sicherheit, doch die körperliche Verletzbarkeit gleicht der der Menschen. Sie sind anfällig für Krankheiten, Knochen können brechen und Waffen verletzen. Viele Begabte versterben so weit vor dem regulären Altersdurchschnitt an ihrer eigenen Überheblichkeit und dem Trugschluss der Unverletzbarkeit.

  2. Eine oft unterschätzte, für die Effizienz des Begabten aber unabdingbare Schwäche, stellt der Einfluss der Emotionen dar. Ganz gleich für welchen Pfad sich entschieden wird, die Fähigkeiten jedes Begabten stehen in direkter Wechselwirkung zu den eigenen Emotionen. Gemeinhin wird propagiert, dass negative Emotionen auch die stärksten Kräfte hervorbringen, jene sind dann jedoch weit unkontrollierbarer. Die Kontrolle der eigenen Emotionen ist unabdingbar, um sich auf die eigene Magie und Kraft verlassen zu können.

  3. Manch einer nennt es eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, andere sehen den Grund in ihrer Religion und dritte in ihrer übernatürlichen Physiologie, doch was sie alle gemein haben, ist das Wissen über die veränderte Fertilität (Fruchtbarkeit) und Möglichkeit, gesunde Kinder in die Welt zu setzen. Viele Studien beschäftigten sich bereits mit der geminderten Befähigung männlicher wie weiblicher Begabter, sich in einem vergleichbaren Maße zu Menschen oder anderen Rassen fortzupflanzen:

    • Weibliche Begabte prägen in frühen Jahren nur etwa alle drei Monate eine intakte Eizelle aus.
    • Diese geht nach erfolgreicher Befruchtung mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 bis 50 % bereits frühzeitig wieder ab.
    • In späteren Jahren sinkt die Fertilität der Begabten auf bis zu eine (1) befruchtungsfähige Eizelle pro Jahr.
    • Die Wechseljahre beginnen in der Regel um das 150. Lebensjahr. Wann genau sie eintreten, ist individuell und kann unter Umständen auch deutlich früher sein.
    • Eine Schwangerschaft dauert 12 Monate.
    • Männliche Begabte unterliegen ebenso einer gehemmten Spermien-Fertilität von etwa 50%.

Kategorisierung
Begabte treten unter allen Geschlechtern und Generationen mit unterschiedlichster Herkunft auf. Ihren Ursprung haben sie jedoch alle in der Magischen Dimension. Gemeinhin wird differenziert in Feen, Hexen, Spezialisten und Hexer, doch jeder Kategorisierung liegt lediglich das eigene Moralempfinden und der Weg der Ausbildung zugrunde.

  1. Feen werden die Begabten genannt, die sich im Laufe ihres Lebens entscheiden, sich ausschließlich der guten Magie zu verschreiben und den Fokus ihrer Fähigkeiten nicht im Einzelnen sondern der Gruppe zu suchen. Entsprechende Schulen vermitteln die Magie der Konvergenz und konzentrieren sich in ihrem Lehrplan auf Inhalte, die für die Zusammenarbeit essenziell sind. Nach der Ausbildung schließen Feen sich in der Regel zusammen oder bilden Gruppen mit Spezialisten oder Hexern. Einzelkarrieren sind unter Feen sehr selten, da sie im Studium ihrer Fähigkeiten keinen Wert auf das Maximieren ihrer eigenen Kraft legen, sondern lernen, wie sie ihre Fähigkeiten am Besten mit denen anderer vereinigen können. Feen streben im Allgemeinen die Gruppenbildung an, Einzelgänger sind im Verhältnis selten. Zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten entwickeln sie bis zu drei Verwandlungsstufen:

    1. Die Magische Verwandlung ist die erste Verwandlungsstufe und kann grundsätzlich von jeder Fee jeden Erfahrungsstatus' erreicht werden. In der Regel manifestiert sie sich in Momenten größter Not oder wird von großem Mut initiiert. Die Flügel sind klein und können nur mit durchschnittlicher Geschwindigkeit fliegen.
    2. Die Charmix-Verwandlung ist die zweite Verwandlungsstufe und gleicht in vielerlei Hinsicht der Magischen Verwandlung. Sie wird ergänzt durch eine Brosche und eine Hüfttasche. Erreicht wird diese Stufe durch das Überwinden einer großen Angst, von Selbstzweifeln oder einer Schwäche. Die Verwandlungsstufe kann nicht dauerhaft aufrechterhalten werden, vervielfältigt aber die Macht einer Fee.
    3. Die Enchantix-Verwandlung ist die dritte und letzte Verwandlungsstufe. Sie wird durch eine große aufopfernde Tat gegenüber einem Dritten erreicht. Es ist nicht notwendig, vorher die Charmix-Verwandlung erreicht zu haben. Die Flügel sind groß und können hohe Geschwindigkeiten erreichen. Mit dem Enchantix ist die letzte Stufe der Feenverwandlung erreicht.

  2. Hexen entstammen auch den Begabten, legen ihren Fokus jedoch auf die Individualität. Sie streben das Maximum ihrer eigenen Fähigkeiten an und werden in den Schulen sowohl in dunkler Magie als auch in der Weiterentwicklung ihrer speziellen Kräfte unterwiesen. Verbindungen und Konvergenzmagie werden hier nicht gelehrt und sich kein Bestandteil des Fähigkeitenspektrums einer Hexe, weshalb Zusammenschlüsse selten sind. Hexen gelten im direkten Vergleich als die stärkste Kategorie der Begabten, da sie den vollen Umfang ihrer Kräfte entwickeln können, wo Feen und Hexer zugunsten der Gemeinschaft Abstriche machen. Allgemein genießen Hexen zu Unrecht den schlechten Ruf, lediglich egoistische und selbstbezogene Begabte zu sein. Viele streben lediglich ihr Bestes an und sind dabei bereit, Opfer zu dulden, die in den moralischen Kompass der Feen nicht integrierbar wären.

  3. Hexer sind die männlichen Begabten, die sich dafür entscheiden, ihre magischen Fähigkeiten auszubauen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine historisch bedingte Spaltung der Bildungspfade männlicher Begabter heraus. Während es weiblichen Begabten an vielen Schulen nur möglich ist, sich ihrem magischen Studium anzunehmen, steht es Männern frei, ob sie sich ihren Kräften annehmen oder die physische Ausbildung vorziehen. Hexer sind im Kräfteverhältnis zwischen Feen und Hexen anzusiedeln, da sie sowohl solo als auch in Gruppen agieren und so ihre Fähigkeiten ausprägen können. Ihre Fähigkeiten entspringen demselben Pool, wie die der Feen und Hexen, im Allgemeinen gehört zur schulischen Ausbildung trotzdem eine kämpferische Komponente, weshalb Hexer für gewöhnlich eine Waffe ihrer Wahl zur Unterstützung ihrer Kräfte nutzen.

  4. Spezialisten haben sich im Laufe der Zeit gegen das Studium ihrer magischen Kräfte entschieden. Obwohl sie das gleiche Potenzial besitzen, wie Feen oder Hexen, streben sie eine physische Ausbildung an und werden nicht weiter in der Kontrolle ihrer Fähigkeiten geschult. Diese sind in der Regel daher stark unterentwickelt und können nicht ohne Weiteres genutzt werden. Spezialisten gliedern sich für gewöhnlich später in ihrer eigenen Landesarmee ein oder bilden Gruppen mit Feen oder Hexern, um ihren Aufgaben nachzugehen. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der magischen Gesellschaft und bilden aufgrund ihres eigenen Verzichts auf Magie auch einen Knotenpunkt zu den Nachkommen Begabter, die ohne eigene Fähigkeiten verblieben sind.