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Meerwesen
Als Meerwesen gelten alle Unterwasserlebewesen mit mindestens menschlichem Intellekt und einer eigenen Kultur bzw. Gesellschaft. Die breitflächige Unterwasserfauna zählt nicht in diese Kategorie, lebt aber in Symbiose mit den Meerwesen. Die größte Ballung befindet sich im Reich Andros und koexistiert mit der dortigen Landbevölkerung. Grundsätzlich sind Meerwesen jedoch in allen Meeren der Anderswelt potenziell anzutreffen.

Gliederung
  1. Meerjungfrauen
  2. Tritons
  3. Gesellschaft
  4. Andere Meerwesen

Meerjungfrauen
Meerjungfrauen sind die weiblichen Bewohner mit annähernd menschlicher Physiologie. Ähnlich den Begabten verfügen sie über magische Fähigkeiten und altern deutlich langsamer, als die nicht begabten Menschen. Sie verfügen ebenfalls über Flügel, besonders markant ist jedoch die große Schwanzflosse, die den gesamten unteren Teil des Körpers vereinnahmt, weshalb Meerjungfrauen nicht über Beine verfügen. Optische Ähnlichkeit findet sich nicht nur bei Feen, sondern auch bei Wassernymphen und Selkies, die viele Gemeinsamkeiten zu Meerjungfrauen aufweisen, selbst aber deutlich kleiner sind. Mithilfe der Flügel ist es ihnen möglich, zu fliegen, ihr bevorzugtes Fortbewegungsmedium bleibt jedoch die kraftvolle Schwanzflosse, mit der sie sich schneller durch das Wasser bewegen können, als jedes andere bekannte Wesen der magischen Dimension. Um sowohl ihre magischen als auch ihre physischen Fähigkeiten vollumfänglich auszubauen, besuchen auch Meerjungfrauen wie ihr männliches Pendant eine magische weiterführende Schule, die einzig bekannte liegt hierbei unterhalb der Haupstadt Andros'. Ihre Fähigkeiten sind vielfältig und stark, weshalb die bekannte Unterwasserzivilisation nicht vom Schutz der Landgänger abhängig ist.

Grundsätzlich gelten Meerjungfrauen wie Tritons als naturverbundene und freundliche Wesen, doch die unterschiedlichen Charaktere und Ansichten machen auch vor dieser Kultur kein Halten. Nichtsdestotrotz sind nur die wenigsten Meerjungfrauen einem kriegerischen Pfad verschrieben, gilt die andros'sche Unterwassergesellschaft bis auf ihre Beschützerrolle als friedliebend und gediegen.

Obwohl zu Lande im Reich Andros die Rolle der Frau nur verhaltene Unterstützung erfährt, bedient sich die Kultur der Meerwesen einem anderen Ansatz: vor allem die Wächtermeerjungfrauen genießen größtes Ansehen und stehen im Dienste ihrer Königin, um ihre Heimat und das Portal zur Omega-Dimension zu schützen. Die Meere Andros' sind der einzige Ort, an welchem derart sortierte strenge Hierarchien innerhalb der Meerwesen zu beobachten sind. Wächtermeerjungfrauen verfügen in der Regel über besondere Befugnisse und eine deutlich bessere Ausstattung, sodass sie über Schutzhelme, Schulterschutz und eine besondere Flossenform gekennzeichnet sind. Jede Wächtermeerjungfrau verschreibt sich voll und ganz ihrer Bestimmung, geht keine Beziehung ein und entscheidet sich freiwillig gegen die Fortpflanzung. Sie leben und sterben im Dienste der Königin.

Tritons
Als Tritons versteht man die männliche Kehrseite der Meerwesen. Grundsätzlich unterscheiden sie sich kaum von den Meerjungfrauen, abgesehen von ihrem Geschlecht. Sie verfügen ebenfalls über ein menschlich anmutendes Äußeres und werden bis zu 180 cm groß. Ähnlich den Landgängern findet man auch unter den Tritons verschiedene Körperformen und Ausprägungen. Wie auch die weibliche Form besitzen Tritons Flügel und eine mächtige Schwanzflosse, die ihren ganzen unteren Körperbereich vereinnahmt. Die Flosse der Tritons ist gemeinhin stärker, was sie zu schnelleren und ausdauernderen Kämpfern macht, trotzdem stehen die Meerjungfrauen ihnen selten in etwas nach. Beide verfügen über Kiemen für die Unterwasseratmung und Lungen, um auch an Land atmen und kommunizieren zu können. Oft zu beobachten sind Markierungen an Armen und Oberkörper, die je nach Stand und Aufgabe in der Unterwassergesellschaft variieren. Wächtertritons sind so stets leicht an besonderen Markierungen zu erkennen.

Während die Wächtermeerjungfrauen vorwiegend zum Schutz des Reiches und der Portalregion zuständig sind, obliegt den Wächtertritons die wichtige und ehrenvolle Aufgabe der Stadt- und Herrschergarde. Sie fungieren als ausführende Gewalt in den Ortschaften der Meerwesen, ähnlich einer Unterwasserpolizei. Sie setzen die von der Königsfamilie erlassenen Gesetze um und sorgen für Recht und Ordnung, aber auch für die Sicherheit der Herrscher. Äußerlich unterscheiden sie sich hauptsächlich durch eine Rüstung, bestehend aus einem Oberkörperharnisch, Schutzhelme und einen gesonderten Flossenschutz. Sie tragen im Gegenzug zu normalen Bewohnern Waffen offen am Körper, meist bestehend aus eine Muschellanze samt Schild. Die Wächtertritons, die sich dem Dienst der Königsfamilie verschrieben haben, sind in der Regel 1:1 Leibgarden und je einem Familienmitglied zugeordnet. Öffentliche Wächtertritons sind an einer silbernen, der Königsfamilie zugeordnete an einer goldenen Rüstung zu erkennen. Sie genießen hohes Ansehen, doch obwohl sie direkt dem Schutze der wichtigsten Personen der Unterwassergesellschaft verschrieben sind, sind sie im Ansehen den Wächtermeerjungfrauen untergeordnet.

Gesellschaft
Das Unterwasserkönigreich in Andros gilt als einzig bekannte Gesellschaft von Meerwesen der Anderswelt. Obgleich grundsätzlich in allen Ozeanen des Planeten Meerwesen existieren, hat sich vor allem die Ko-Existenz in Andros bewiesen. Während an Land vorwiegend dem Mann die Macht zugeschrieben wird, verhält es sich in der Gesellschaft der Meerwesen grundsätzlich andersherum. Angeführt von einer Königin, vererbt sich Rang und Name matrilinear, sprich über die Linie und Gene der Mutter. Auch alle folgenden Herrscher des Unterwasserkönigreichs werden weiblicher Natur sein, was die Rolle der Frau in der Gesellschaft maßgeblich stärkt und auch die Wächtermeerjungfrauen als stärkste militärische Unterwassereinheit legitimiert.

Meerwesen selbst organisieren sich für gewöhnlich in Gruppen, um den Gefahren der Ozeane entgegen zu stehen. Einzelgänger sind selten, da sie sich nur beschwerlich selbstständig verteidigen können. So ist auch die Gesellschaft in den Meeren Andros' eng verwoben und hat eine eigene Kultur befördert. Meerwesen kommunizieren hier in einer eigenen Sprache, die lediglich einigen Landbewohnern, fokussiert hier die Königsfamilie, geläufig ist. Land- und Meergesellschaft leben in einer wechselseitigen Beziehung zueinander und obwohl die Unterwassergesellschaft den Landbewohnern in Macht und Möglichkeiten unterlegen ist, legt man viel Wert auf ein gemeinsames Miteinander. Da sie vor Jahrtausenden eine Symbiose im Sinne einer Zweckgemeinschaft eingegangen sind, würde der Untergang einer Gesellschaft unweigerlich den der anderen bedeuten. Sowohl an Land als auch Unterwasser existieren Sagen und Legenden um Begabte wie Meerwesen, was die gegenseitige Akzeptanz wiederspiegelt.

Anderes
Die Meere der Anderswelt bieten einen nahezu unberührten Lebensraum für eine Vielzahl unterschiedlicher Wesen. Nicht alle verfügen über das Ausmaß an Intelligenz und eine eigene Gesellschaft, wie die Meerjungfrauen und Tritons unter den Landmassen Andros'. Vor allem die heimische Flora ist in den Meeren meist gut erhalten und bietet Nahrung und Heimat für andere Wesen. Längst nicht alle Arten sind bekannt oder erforscht, doch einige wenige von ihnen haben in der Vergangenheit eine Zusammenarbeit mit Meer- und Landwesen bewiesen. Unter ihnen beispielsweise die Selkies, die in jedem Ozean des Planeten zu finden sind. Sie siedeln für gewöhnlich an den Portalen zum Unendlichen Ozean und ausgewählte von ihnen gelten als wichtige Wächterselkies, die eben jenes Portal schützen. Auch geläufig sind die sogenannten Wassernymphen, die selbst jedoch wenig mit ihren Namensvettern, den Nymphen, gemein haben. Ähnlich den Selkies werden sie nur wenige Zentimeter groß und ähneln optisch einer Miniaturversion der Meerjungfrauen mit halbdurchsichtigen Schleiern unter den Armen und einer Schwanzflosse. Sie verfügen über magische Kräfte und sind eng mit der Natur verbunden. Ihr Lebensraum befindet sich unter Wasser, wo sie unter Zuhilfenahme der örtlichen Flora magische Luftbläschen um ihre Häuser weben. Der natürliche Lebensraum der Wassernymphen befand sich vor Jahrtausenden ursprünglich an Land, doch die lauernden Gefahren zwang die zierlichen Wesen unter Wasser. Ein bekanntes Wassernymphenvorkommen besteht beispielsweise im Schwarzschlammsumpf, einem Biotop im Reich Magix.