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The Heart and The Sword Foren-Wiki
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Oger
Oger bilden eine Minderheitengruppe in der magischen Dimension. Ursprünglich einer anderen Dimension entstammend, besiedelten sie teils freiwillig, teils unter dem Druck des Sklaventums die magische Dimension. Heute findet man kaum noch freilebende Oger, Trolle oder Ghule, eine Gruppe von meist im Dienste von Begabten stehenden magischen Wesen. Obwohl sie alle einer Grundrasse abstammen, haben sich die drei Ausprägungen der Oger stark unterschiedlich entwickelt, sowohl im Intellekt, als auch hinsichtlich der physischen und magischen Fähigkeiten und Optik.

Gliederung
  1. Oger
  2. Ghule
  3. Trolle

Oger
Der ursprüngliche Oger entstammt der Ogerrasse fernab der magischen Dimension. In einer eigenen Dimension beheimatet, siedelten vor Jahrtausenden einige von ihnen in diese Dimension über, in der Hoffnung auf fruchtbare Böden, saubere Gewässer und ein lebenswerteres Leben. Oger zählen grundsätzlich als sehr naturverbundene Wesen, die aufgrund mangelnder Zivilisationsentwicklung den Begabten der magischen Dimension unterlegen sind. Obwohl sie ebenfalls über magische Kräfte sowie eigene Intelligenz verfügen, sind sie heute fast ausschließlich als Diener in fremden Haushalten zu finden. Im Austausch gegen ihre Dienste erhalten sie einen Schlafplatz sowie das Grundlegende an Nahrung, in wirklich guten Verhältnissen leben Oger jedoch nicht. Sie sind ausgezeichnet durch ein grundsätzlich menschlich anmutendes Äußeres, besitzen zwei Arme und zwei Beine und ein normales Gesicht, sind jedoch deutlich größer und kräftiger gebaut. Sie erreichen problemlos mehrere hundert Kilogramm und verfügen über eine enorme Körperkraft. Ihre magischen Fähigkeiten sind zwar bei Weitem nicht so vielfältig, wie die der Begabten, dennoch verfügen einige Oger über die Möglichkeit zu Portalieren, was sie vor allem zu Dienern für Transportwege macht. Oger mit diesen Fähigkeiten findet man in fast jedem Königshaus der Anderswelt, wo sie als Portaldiener ein einigermaßen gutes Dasein fristen.

Oger galten einst als eine stolze und starke Rasse, heute haben sie ihren Glanz längst verloren. Viele leben unter schlechten Bedingungen, erleben körperliche Züchtigung, Hunger und Ausbeutung, was sie schnell zu Aggressionen verleitet. Sie sind leicht zu manipulieren, sobald ihnen Aufmerksamkeit und Freundlichkeit zuteil wird. Allgemein sind Oger in der Arbeit beständig und stressresistent, was sie zu guten Arbeitern macht. Unter Jahrhunderte andauernder "Erziehung" verlor die Rasse ihren Selbstwert und wird gemeinhin nur noch als Handlanger der Begabten bezeichnet. Ihren sozialen Charakter können sie fast nur noch unter sich ausleben, weshalb Oger, wo möglich, in Anwesenheit ihrer Ghule anzutreffen sind.

Ghule
Ghule sind magische Wesen, die einst mit den Ogern in die magische Dimension übersiedelten. Sie sind heute noch ständige Begleiter der Oger, besitzen selbst aber nur über einen sehr beschränkten Intellekt. Ghule sind kleine rote Wesen, die zeitlebens eine Art symbioseartiges Verhalten mit den Ogern eingehen. Sie sind nie ohne einen zugehörigen Oger anzutreffen und fungieren ihm als Hilfe und Schutz gleichermaßen. In den Versuchen, die Ghule auf kurz oder lang auszurotten, erlagen wenig später auch die Oger einer bis heute ungeklärten Todesursache. Wieso und wie Ghule und Oger zusammen arbeiten und leben, ist bis heute ungeklärt, was nicht unwesentlich damit zusammenhängt, dass die Forschung an der Rasse nicht im Vordergrund steht. Es fehlen Gelder und Schutzmechanismen für diese Wesen, die sogar noch unter den Ogern anzusiedeln sind. Sie sind ein Übel, das Begabte geneigt sind, einzugehen, um die Vorzüge der Oger nutzen zu können. In manchen Ländern wurden die Ghule bereits als Waffe erkannt und entsprechend gefördert. Da sie nur bedingt über einen eigenen Willen verfügen, lassen sie sich leicht für eigene Zwecke abrichten. Ausgestattet mit spitzen Klauen und Fangzähnen, besitzen Ghule eine enorme Körperkontrolle und sind fähig, über größere Distanzen zu springen.

Trolle
Trolle entwickelten sich aus der Rasse der Oger. Sie teilen eine ähnlich opulente Physiologie und die Veranlagung zu Magie. Trolle sind wie Oger deutlich größer und werden durchschnittlich an die 2 m oder größer. Sie sind kräftig gebaut und bringen mitunter über hunderte Kilos auf die Waage. Unterschiedliche Hautfarben definieren die Rasse der Trolle:
  • Die größte Gruppe sind Werktrolle mit dunkelbrauner bis grüner Haut, die aufgrund ihrer körperlichen Möglichkeiten und dem geringen Intellekt hervorragende Arbeiter in den Mienen und anderen unwegsamen Bereichen darstellen. Ihre magischen Fähigkeiten sind kaum ausgeprägt.
  • Eine für Begabte ebenfalls nützliche Ausprägung sind die Jagdtrolle, die durch helle blaue Haut auffallen. Sie sind etwas kleiner als Werktrolle, besitzen aber überdurchschnittlich scharfe Augen, eine sehr feine Nase und die magische Fähigkeit, anhand von Gegenständen Lebewesen zielgenau aufzuspüren. Sie werden vorrangig bei der Jagd nach Verbrechern eingesetzt.
Trolle besitzen im Vergleich zum Oger ein sehr unterentwickeltes Gehirn und ihre Denk- und Gefühlsleistung ist stark eingeschränkt. Sie sind ihnen intellektuell unterlegen, weshalb sie vor allem für simple Aufgaben prädestiniert scheinen. Wiederkehre Abläufe und einfache Anweisungen können sie verstehen und verarbeiten, komplexe Zusammenhänge jedoch nicht erkennen. In der Regel kommen sie bei anspruchsvolleren Aufgaben fast nur in Kombination mit Ogern zum Einsatz, da die Kommunikation innerhalb der Rasse deutlich unproblematischer ist, als zwischen Begabten und Trollen. Nicht selten werden Aufgaben auch über Oger an Trolle delegiert, um die eigene Position zu stärken und nicht selbst mit dieser niederen Rasse zu kommunizieren.