Bild
Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.
The Heart and The Sword Foren-Wiki
160
Alfea
185
Wolkenturm
185
Rote Fontäne
0
Andere
Sprachen
Wie auch die Kultur, unterscheidet sich auch der Sprachgebrauch in der magischen Dimension maßgeblich. Während sich in den vergangenen Jahrtausenden ein Kern üblicher Sprachen gebildet hat, sind andere bereits lang ausgestorben. Was allgemeine Verhandlungs- und was kulturelle Sprache in den Reichen vor Ort ist, kann im Nachfolgenden entnommen werden.

Gliederung
  1. Sprachfamilien
  2. Dimensionssprache
  3. Schriftsprache

Sprachfamilien
Grundsätzlich besitzt jedes Reich seine eigene Amtssprache, in einigen Fällen verfügen Reiche auch über mehrere Amtssprachen. Mit der Kultur und Gesellschaft sowie der Einwanderung oder Abspaltung zu anderen Reichen entwickelten sich auch hier verschiedenste Dialekte und Ausprägungen, die in unterschiedlichen Teilen der Reiche zu finden sind. Während einige alte Sprachen, wie das Zentibische im Großreich Zentiba oder das Solanesische im Großreich Solaris, zwar in alten Archiven noch von vergangenen Zeiten berichten, gelten sie im allgemeinen Sprachgebrauch als ausgestorben und durch andere, kleinere Sprachfamilien abgelöst.

Allgemein lassen sich alle aktuell vorhandenen Sprachen und Dialekte auf die fünf großen Sprachfamilien zurückführen:

  1. die solanesische Sprachfamilie: Sie entwickelte sich, als die Reiche Romulea, Solaria, Espero und Koria noch das Großreich Solaris bildeten und fand sich auch im benachbarten Eraklyon. Dort entwickelte sich die solanesische Sprache, aus der heute die Amtssprachen in den entsprechenden Ländern hervorgeht. Daher ähneln sich die verschiedenen Amtssprachen linguistisch in vielen Belangen. Auch im heutigen Magix, damals noch nicht als eigenständiges Reich existent, und Ohm, später annektiert von Eraklyon, entwickelten sich Sprachen der solanesischen Sprachfamilie.

  2. die heardische Sprachfamilie: Sie hat sich im direkten Vergleich der letzten Jahrhunderte nur wenig verändert, auch, wenn sie heute unter anderem Namen bekannt ist. Anwendung findet sie ausschließlich im Reich Hoggar, das aufgrund seiner stets unabhängigen Lage eine völlig eigene Sprachfarbe entwickelte.

  3. die lacische Sprachfamilie: Sie ist vor allem im Reich Linphea zu finden, aber auch einige wenige, besonders alte Einwohner Eraklyons an der direkten Grenze zu Linphea beherrschen noch Sprachen aus der lacischen Sprachfamilie. Die Sprachen dieser Familie sind sehr vielfältig je nach Lineage, grundsätzlich stammen sie jedoch alle aus einer Sprachfamilie und sind international aufgrund ihrer urtümlichen Lautsprache dem Eredischen wohl am nächsten.

  4. die eredische Sprachfamilie: Sie hat ihren Ursprung im Großreich Ered, das damals die Reiche Callisto, Pyros, Domino und Andros umfasste. Heute hat sich die Sprachfamilie aufgrund der örtlichen Trennung stark verändert und vom ursprünglichen Eredischen ist kaum noch etwas aufzufinden. Alte Runen und Schriftbilder sind noch Zeugen vergangener Jahrhunderte, während in den Reichen selbst sich unterschiedliche Sprachen entwickelten. Linguisten konnten jedoch in den oft weniger fortschrittlich wirkenden Schriften und Lauten Gemeinsamkeiten durch die eredische Herkunft feststellen.

  5. die zentibische Sprachfamilie: Sie entwickelte sich im ehemaligen Großreich Zentiba, das die heute unabhängigen Reiche Dolona, Zenith, Melody und Oppositus vereinte. Während Melody rasch eine eigene Ausprägung mit eigenem Schriftbild entwickelte, sind besonders die Sprachen in Dolona und Zenith noch nah am ehemaligen Zentibischen. Oppositus entwickelte aufgrund der hohen Einwanderungsquote ein ganz eigenes Schrift- und Sprachbild.

Aus den Sprachfamilien entwickelten sich über Jahrhunderte die unterschiedlichen, heute in den Reichen gesprochenen Amtssprachen, die ursprünglichen Sprachen Solanesisch, Heardisch, Lacisch, Eredisch und Zentibisch gelten als ausgestorben.

Dimensionssprache
Obwohl jedes Reich großen Wert auf seine individuelle Kultur und dort entwickelte Sprachen legt, hat sich vor allem im Zuge der politischen Entwicklung und den zunehmenden Bemühungen um Frieden und Verhandlungen, aber auch durch den Handel an sich eine dimensionsübergreifende Sprache entwickelt. Sie wird gemeinhin als Dimensionssprache bezeichnet, hört aber auf den Namen Allmendisch. Das Allmendische entwickelte sich aus der solanesischen Sprachfamilie heraus und ist heute die Amtssprache Eraklyons. Sie gilt als allgemein anerkannte Verhandlungssprache und wird daher in vielen Reichen neben der dortigen Amtssprache als Zweitsprache vermittelt. Auch in Magix und der Oberschicht Solarias wird vorwiegend allmendisch gesprochen.

Nicht nur die zunehmende Globalisierung der Reiche und ihrer Bewohner zwingt zunehmend mehr Menschen und Begabte dazu, sich das Allmendische anzueignen. Nicht zuletzt der Besuch einer der drei weiterführenden Magieschulen in Magix zwingt Anwärter*innen dazu, die Sprache auf einem verhandlungssicheren Niveau zu beherrschen, da der Unterricht dort hauptsächlich in allmendisch abgehalten wird. Selbst der Aufnahmetest bedient sich der Dimensionssprache und stellt somit für viele "ausländische" Bewerber*innen bereits eine große Hürde dar.

Schriftsprache
Sprache besteht nicht nur aus dem gesprochenen Wort, auch die Verschriftlichung macht einen nicht unwesentlichen Teil dieser kulturellen Begebenheit aus. So entwickelten sich in der magischen Dimension nicht nur verschiedene Laute, sondern auch unterschiedliche Schriften. Besonders Länder wie Melody und Koria rühmen sich mit eigenen Buchstabensystemen, die vom thevrenischen Alphabet abweichen. Letzteres gilt als international anerkanntes, wenn auch nicht überall genutztes Buchstabensystem, auf welches das Allmendische aufbaut. Es ist zurückzuführen auf den Philosoph und Schriftsteller Thevren, der es um den Beginn der Zeiterfassung herum erschuf. Wer nicht auf das Thevrenische zurückgreift, nutzt heute noch meist andere Symbol- oder Lautsprachen, für die es allzu oft kein thevrenisches Äquivalent gibt, was nicht selten zu Kommunikationsproblemen oder Übersetzungsfehlern führt. Das thevrenische Alphabet selbst besteht aus 26 Buchstaben von A bis Z.

Das Alphabet wird ergänzt durch die sogenannte Zahlschrift, die ihren Ursprung im heutigen Romulea hatte. Zurückzuführen auf den Gelehrten Bihame wird heute im Zusammenhang mit dem Allmendischen und dem thevrenischen Alphabet die bihamische Zahlschrift gelehrt und genutzt. Nur einige wenige Reiche, etwa Pyros und Callisto, berufen sich auf ihre Runenschrift, mit der sie Zahlen und Ziffern erfassen. Die Zahlschrift besteht aus insgesamt 10 Ziffern von 0 bis 9 und ersetzte das damals deutlich kompliziertere Zahlensystem.