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Andros

Andros
Andros liegt im äußersten Osten der Magischen Dimension. Umgeben vom unendlichen Ozean schützt das Reich das Dimensionsportal zur Omega Dimension. Flächenmäßig zählt es zu den kleineren Reichen, verfügt jedoch ob seiner Schlüsselposition über eine ausgesprochen große eigene Landesarmee sowie zwei Schulen zur Ausbildung von Feen und Spezialisten.

Population Bildungsstand Militärmacht Artenvielfalt techn. Fortschritt

Andros' Geschichte begann wie die so vieler Großreiche, doch während die meisten von ihnen unter inneren Unruhen, Revolutionen und Kriegen zerfielen, behauptet sich das Reich Andros bis zum heutigen Tage als traditionelles Herrschaftsgebiet. Es unterliegt noch immer dem Monarchie-Prinzip und einem starken Adelsgeschlecht innerhalb der Bevölkerung. Wo andere ihre Macht auf Glaube oder Angst aufbauen, macht vor allem die zweiseitige Gesellschaft des Inselstaates die Führungsweise einzigartig. Zu Land regiert die königliche Familie und vererbt ihren Anspruch stets an den eigenen Nachwuchs. Aufgrund der gelebten Bevorzugung männlicher Nachkommen, fällt die Wahl fast ausschließlich auf den, im Augen des amtierenden Königs, geeignetesten (männlichen) Kandidaten. Bei rein weiblicher Erblinie fällt auch hier das Anrecht auf den Thron der geeignetesten Tochter zu. Die Eignung kennzeichnet sich bei Mann und Frau jedoch unterschiedlich: Männer beweisen sich als geeignet, sofern sie eine besondere Stärke in Magie, Kampf, Geschicklichkeit und Politik aufweisen, Frauen gelten als geeignet, wenn sie einen entsprechenden Mann geehelicht haben. Bis heute besitzt eine weibliche Königin keine eigene Herrschaftsgrundlage und verpflichtet sich ihrem Mann sowie der Sicherung der Blutlinie. Wie im königlichen Geschlecht findet sich diese traditionelle Denke zur Benachteiligung der Frau auch im Adelsgeschlecht wieder, welches aufgrund der geringeren Bevölkerungsmasse zwar klein, aber mächtig ist. Man legt viel Wert auf seinen Titel und gibt ihn, wo möglich, an die eigene Sippe weiter. Nicht selten verfällt jedoch der Rang, wenn die eigenen Nachfahren nicht als geeignet angesehen werden. Zweckehen sind in Königs- und Adelskreisen ein alltägliches Geschäft, Hochzeit aus Liebe und unter dem eigenen Rang hingegen selten.

Unter Wasser lebt und handelt die zweite Bevölkerung Andros': das Meervolk. Sie folgen einem ähnlich hierarchischem Prinzip, wenngleich weibliche Meerwesen hier die Führung innehaben. Beide Völker leben in einer Ko-Existenz und schätzen die Illusion von Gleichberechtigung, obgleich beiden Parteien bewusst ist, dass eine ohne die andere nicht überleben würde.

Welche royalen Charaktere benannt oder bereits bespielt sind, kann der Liste entnommen werden.

Wo sich in Regierungskreisen auch über Jahrhunderte wenig zu verändern schien, etablierte sich auch eine kontinuierliche Gesellschaft, durch die Lage zwangsweise weiter abgeschieden, als andere Reiche. Schon durch die Erschaffung des Omega-Portals etablierte Andros sich seinen besonderen Stand in der magischen Dimension und bis heute hat sich die Denke und der Nationalstolz der Bewohner nicht verändert. Auf dem Land bildeten sich vermehrt größere Siedlungen, die sich unter Herzogsfamilien zu Städten vereinten, die typischen kleinen dorfähnlichen Ansammlungen der Vergangenheit sind nur noch vereinzelt auf den Inseln abseits des "Festlandes" zu finden. Die meisten Anwohner schätzen den Lebensstandard, den die wenigen aber strukturell gut ausgebauten Städte bieten. Hier versammeln sich Regierungsmitglieder, der Adel und das Bürgertum. Allgemein gilt das Reich als weniger stark besiedelt, was den Einwohnern mehr individuelle Fläche bietet, die unebene Beschaffenheit der Inseln zwingt sie jedoch auf engerem Raum in die Höhe zu bauen und Häuser mit Stelzengestellen zu befestigen.

Obwohl sich Meer- und Landvolk in ihrer Zivilisation in einigen Punkten ähneln, unterscheidet sie vor allem die Optik:
  1. Landbewohner sich gekennzeichnet durch dunkle (5) bis schwarze Haut (6), schwarze Haare und dunkle Augen. Allgemein ähneln sie optisch dem natürlichen Erscheinungsbild von Einwohnern der Karibik.
  2. Im direkten Kontrast dazu stehen die Bewohner des Meervolkes, die von sehr heller, fast weißer (1) bishin zu hellbrauner Haut (4) mit meist buntem Haar und hellen Augen eher nordisch-keltische Züge aufweisen.

Einwanderung gestaltet sich schwierig, zeigt sich das andros'sche Volk doch als eine geschlossene Gesellschaft, die zwar grundsätzlich als sehr gastfreundlich und höflich bekannt ist, aber auch froh, wenn der Besuch wieder in seine Heimat zurückkehrt. Omnipräsent ist innerhalb der Bevölkerung vor allem die etwas altertümlich anmutende Denunzierung der Frau, die in allen Bevölkerungsschichten über kaum Rechte, dafür über sehr präzise Pflichten verfügt. Frauen der Oberschicht genießen eine gute, wenn auch sehr selektive Bildung: gutes Benehmen, Schönschrift, die Kunst der schönen Worte, dafür kaum praktisches Wissen in Politik, Naturwissenschaften, Magie. Männern wird gemeinhin die Verantwortung zugeschrieben, weshalb sie in der Regel in allen Gesellschaftszweigen die bessere Bildung genießen, um die Familie zu ernähren und zu erhalten. Frauen "dienen" vorzüglich der Reproduktion und dem Ansehen ihres Gattens und beginnen meist früh so viele Kinder wie möglich in die Welt zu setzen, da in Andros das Risiko einer Fehlgeburt überproportional hoch ist.

Besonders die Kulturen auf den Inseln, die sich hin und wieder dem Einfluss des zivilisierten Festlandes entziehen, schreiben das ihrer Religion zu, die in den meisten Teilen Andros' jedoch kaum noch Relevanz hat. Trotz der Andersartigkeit der Dorfbewohner auf den Inseln, der Meeresbewohner unter Wasser und den Bewohnern der Städte herrscht in Andros grundsätzlich kaum Armut oder Hunger, jeder steht in Arbeit und betätigt sich entweder am Hofe im Dienste der Königsfamilie oder dem Adel, an den Werften, im Fischfang oder im Militär.

Der weitgehend homogene Lebensstandard in der Bevölkerung Andros‘ mag auch dem Grundsatz geschuldet sein, jedem Bildung zukommen zu lassen, der danach verlangt. Die Allgemeinbildung ist von gutem Standard, die vermittelten Inhalte umfangreich, aber nicht zu detailliert, sodass grundsätzlich jeder Bewohner die Möglichkeit besitzt, eine allgemeinbildende Schule zu besuchen. Die Schülerschaft ist hier in der Regel bunt durchmischt, da das karge Land nur wenig Platz für viele Schulen bietet. So müssen Kinder aus allen Richtungen und von allen Inseln in der Regel ins Landesinnere pendeln, um dort die Schule zu besuchen. Das Angebot wird gerne und häufig angenommen. Dennoch zieht vor allem die wohlhabendere Bevölkerung, oft auch der Adel, Formen von Privatunterricht vor. Kinder des Königshauses werden grundsätzlich nicht in offenen Schulen verkehren, sondern von Geburt bis zum Antritt der jeweiligen Position in Obhut des Königshauses verweilen. Auch die wenigen verbliebenen Anhänger der ureigenen Religion in Andros, einheimisch auf den abgelegensten Inseln, setzen noch auf eigene Traditionen und Kinder aus diesen Verbindungen sind oft nicht nur sozial, sondern auch intellektuell Gleichaltrigen hinterher. Wissen wird hier lediglich von Generation an Generation weitergegeben, sodass große Defizite in der Entwicklung und dem Wissensschatz von Dorf zu Dorf auftreten.

Während man Wert darauflegt, allen Bewohnern eine grundlegende Bildung zu ermöglichen, ist ein weiterführendes Bildungsangebot in Andros selten. Die breite Masse der Bevölkerung zeichnet sich durch ihren Arbeitseifer in den Werften aus, sodass der Besuch einer magischen oder gar wissenschaftlichen weiterführenden Schule mit Skepsis betrachtet wird. Diese Schulen sind der Oberschicht vorbehalten und in Andros auch nur in kleiner Anzahl zu finden. Alle gehen mit einer hohen Schulgebühr und weiterführenden Kosten einher, die normale Familien sich nicht leisten können. Eine der bekanntesten Magieschulen des Reiches ist die Andros-Universität, die alle Ausprägungen der Begabten lehrt. Die Schülerschaft besteht ausschließlich aus Teilen der Oberschicht. Allgemein wird die Bevölkerung von der Mentalität beherrscht, ein strebsames Arbeitervolk zu sein, weiterführende Bildung in Anspruch zu nehmen ist für viele nicht nur unmöglich, sondern auch untypisch und widerspricht dem Stolz auf ihre Arbeit.

Trotz oder gerade wegen der verhältnismäßig kleinen Größe des Reiches kann Andros ein solides und gut ausgestattetes Heer aufweisen. Obgleich die Kriegslust in direktem Gegensatz zu allen Eigenschaften steht, die man vor allem der Unterwassergesellschaft zuspricht, stellt die Zusammenarbeit aus Land- und Unterwasserarmee in Andros eine führende Kraft dar, die vielen gute Arbeit und Besoldung verspricht. Auch an Land stellt die Marine den Kern des Militärs da. Ausgestattet mit einzigartigen Schiffen, hergestellt in den landeseigenen Werften, zählt sie zu den leistungsstärksten des Planeten. So stark die Seestreitkraft ist, so schwach zeigt sich jedoch vor allem die Luftwaffe im Militär Andros‘. Sichtlich unterentwickelt, würden sie einem direkten Angriff stärkerer Reiche leicht zum Opfer fallen. Die moderne Technik ermöglicht es immerhin, sich zu verteidigen. Nur wenige Soldaten sind im Luftkampf ausgebildet, Flugschiffe zu manövrieren eine sukzessiv zu vergessen drohende Kunst. Prinzipiell steht es jedem männlichen Bewohner Andros‘ frei, sich im Militär zu engagieren. Der Stolz der Gesellschaft gebietet es, dass mindestens ein Abkömmling jeder Familie in diesem Bereich unterkommt, sodass das Heer nicht nur technologisch gut ausgestattet, sondern auch mit reichlich Nachwuchs gesegnet ist. Da das Reich selbst jedoch nur über „importiertes“ Wissen verfügt und somit keine eigene Spezialistenschule aufweisen kann, muss jeder Kämpfer, der noch eine gesonderte Ausbildung anstrebt, diese im Ausland absolvieren. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, dem Militär ohne Spezialistenausbildung beizutreten. Ergänzt werden diese um dann wiederum im eigenen Land ausgebildete Hexer, die nur in Ausnahmefällen Schulen außerhalb besuchen.

Die Landarmee wird ergänzt um jene unter der Wasseroberfläche, die in beiden Gesellschaften einen unumstrittenen Wert besitzt. Allgemein scheint die Akzeptanz der vorwiegend weiblichen Meerjungfrauengarde deutlich höher, als sie es bei weiblichen Kämpferinnen zu Land wäre. Die Meerjungfrauen genießen einen ausgezeichneten Ruf, weshalb im Vergleich beider Heere stets die Unterwasserstreitkraft mehr Ansehen genießen würde. Kämpfen tut sie jedoch nur in absoluten Ausnahmefällen: um ihr Reich und ihre Symbiose zum Königshaus in Andros zu beschützen.

Es versteht sich von selbst, dass ein Reich, das eine direkte Verbindung zu einer völlig einzigartigen Parallelgesellschaft besitzt, großen Wert auf die Pflege und den Erhalt der hiesigen Flora und Fauna legt. Das Landschaftsbild ist gezeichnet von weiten Wasserflächen, durchsetzt von kleineren Inselketten und einer großen Hauptinsel. In dem Bestreben, trotz der Besiedlung möglichst wenig natürlichen Lebensraum zu zerstören, kann Andros selbst neben der Haupt- nur noch eine weitere Großstadt vorweisen, die im Vergleich zu ähnlichen Städten in anderen Reichen noch immer deutlich kleiner ausfallen. Die Natur ist in vielen Teilen noch weitgehend unberührt und wird nur bedingt in seiner Entfaltung behindert. Sie ist ein hochgeschätztes Gut und Teil der örtlichen Religion, sodass bereits jedes Kind mit den Werten aufwächst, sie zu ehren und zu schützen. Besonders einzigartig ist die vielfältige Unterwasserwelt unter den Inseln Andros‘: hier finden sich viele einmalige Tier- und Pflanzenarten, die an keinem anderen Ort der Anderswelt zu finden sind. Sowohl Land- als auch Unterwasserwelt leben in stetigem Einklang, sodass Veränderungen an Land auch unmittelbar zu Veränderungen im Wasser führen. Das tropische Klima an Land begünstigt die Vegetation, die saisonalen Trocken- und Regenzeiten hingegen auch die Gefahr von Naturkatastrophen wie Hurrikans. Für ein halbes Jahr herrscht in Andros stets Trockenzeit, in der nur wenig Regen fällt, während in der anderen Jahreshälfte das Meer von immensen Regenfällen neu gewässert wird.

Das Bewusstsein zur Natur steht in Andros nicht im Widerspruch zur technomagischen Entwicklung. Stattdessen profitiert das Reich von der Nähe zu Zenith und den kurzen Importwegen sowie den stetigen Verhandlungen. Obwohl Andros in einigen Regionen als nahezu rückständig gehandelt wird, weiß die Regierung lediglich den Einsatz von Technik gut zu verschleiern. In der Gesellschaft gehört ein Grundsatz an Ausstattung zum guten Ton, sodass fast jeder Haushalt, in Groß- wie Kleinstädten, über Telefone, Computer und Fernseher verfügt. Der lokale Handel ist ausgestattet mit Hologrammtechnologien und die Landwirtschaft gestützt von Innovationen aus Zenith. Groß propagiert wird dies hingegen nicht. Die stolze, aber bodenständige Gesellschaft trägt diese Art, mit dem Thema umzugehen, gut. Alltagstechnologien sind erschwinglich, aber nicht billig, von solider Qualität und sichern die internationale Vernetzung und den Fortschritt in den eigenen Reihen. Den tatsächlichen Stand vor allem im Militärsektor hält die Regierung jedoch weitgehend geheim. Dass in den Werften nicht nur traditionell Hölzer gestemmt, sondern hochkomplexe Navigations- und Kampfsysteme hinter traditionell anmutenden Fassaden verbaut werden, ist kaum bekannt. Werftmitarbeiter sind hier also nicht nur Handwerker, sondern oft gleichzeitig Mechaniker und Wissenschaftler und verfügen über entsprechendes Einkommen.

Im privaten Sektor nutzt auch der Adel und die Oberschicht die Kooperation mit Zenith, sodass in den weitläufigen Wohnungen oft die neueste Technik zu finden ist. Im direkten Gegensatz dazu haben sich vor allem die streng religiösen Dörfer fernab der normalen andros’schen Zivilisation gegen jeglichen technologischen Fortschritt entschieden. Sie leben völlig ohne Elektrizität oder Fortschritt und fokussieren sich gänzlich auf ihre magischen Fähigkeiten und den Lehren des unendlichen Ozeans.

Fakten
Das Wichtigste in Kürze:
  1. Andros folgt einem Monarchie-Prinzip mit dominantem Adel. Männliche Nachkommen werden bevorzugt, den Thron erbt jedoch der dem König am geeignetsten erscheinende Kandidat
  2. Andros‘ Unterwasservolk lebt ebenfalls in Monarchie, setzt jedoch ein matrilineares Erbsystem durch
  3. Andros‘ Bewohner sind ein stolzes, aber bodenständiges Volk, das aber in den meisten Fällen Männer bevorzugt
  4. Andros‘ Gesellschaft toleriert kaum Einwanderung und ist optisch weitgehend homogen: Landbewohner ähneln optisch Einwohnern der Karibik
  5. Andros bietet allen Gesellschaftsschichten gute allgemeinbildende Schulen, weiterführende Schulen sind jedoch rar und selten besucht
  6. Andros‘ Begabte verfügen typischerweise über Wassermagie
  7. Andros‘ Militär fokussiert sich auf die Marine, ist dort überdurchschnittlich gut ausgestattet und verzeichnet hohe Nachwuchsraten
  8. Andros‘ Klima ist tropischer Natur mit Trocken- und Regenzeiten, was die weitgehend unberührte Flora und Fauna begünstigt
  9. Andros‘ ist technisch weit fortgeschritten und etabliert sie in den Alltag