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Eraklyon

Eraklyon
Militärisch streng organisiert hält Eraklyon zwei dicht benachbarte Landeshälften unter Kontrolle, die auf verschiedenen Kontinenten liegen. Es grenzt südlich an Linphea und im Norden an Solaria, auf dessen Führung es vor Jahrhunderten Einfluss nahm. Vielfach ist Eraklyon prägend für die Staaten der magischen Dimension, z.B. hinsichtlich der allgemein gesprochenen Sprache. Aufrecht erhalten kann Eraklyon seine Stärke durch das gute Militär und die hohe Bevölkerungsdichte, die durch Einwanderung verstärkt wird und hohe Unterschiede aufweist. Bildung ist vielfach dem Adel vorbehalten - und sogar die Natur den Werten der Zivilisation und des technischen Fortschritts untergeordnet.

Population Bildungsstand Militärmacht Artenvielfalt techn. Fortschritt

In der konstitutionellen Monarchie Eraklyons ist der König stark auf seinen Adel angewiesen. Es gibt Adelsfamilien mit einer längeren Tradition als die aktuelle Herrscherfamilie. Sie sind einflussreich und haben selbst für die Verfassung gesorgt, die einen heutigen König dazu zwingt, beispielsweise Steuererhöhungen und Kriegspläne von seinem Adel genehmigen zu lassen. Dieses Vorgehen erhöht jedoch auch die Motivation und Identifizierung mit Kriegszügen und hat den Aufstieg Eraklyons zum Großreich und einem der einflussreichsten Länder der magischen Dimension ermöglicht. Die Sprache Eraklyons wird beispielsweise zur allgemeinen Verständigung genutzt, erfolgreiche Invasionen haben unter anderem im Adel Solarias dafür gesorgt, dass sie optisch den gleichen Hauttypen entsprechen.
Die Herrschaft in Eraklyon ist männlich dominiert: Titelinhaber können nur männlich sein und vererbt wird an den jüngsten Sohn, um eine möglichst lange Herrschaftskontinuität zu ermöglichen. Eine Spezialistenausbildung und Volljährigkeit sind weitere Bedingungen für den Erbantritt. Oft werden auch Ehen vorher geschlossen. Diese werden in Eraklyons Adel und Königsfamilie ausschließlich unter anderen Adeligen aus dem In- und Ausland arrangiert und erste Absprachen bereits für Kleinkinder getroffen.

Welche royalen Charaktere benannt oder bereits bespielt sind, kann der Liste entnommen werden.

Als eins der flächenreichsten und bevölkerungsstärksten Reiche der magischen Dimension hält Eraklyon Rekorde wie den der bevölkerungsreichsten Stadt - und ist auch auf den vorderen Plätzen, wenn es um Unterschiede zwischen arm und reich beziehungsweise Stadt und Land geht. Während an den Stadträndern Favelas entstehen, ist Landflucht ein typisches Problem. Nachwuchs zu bekommen, erscheint ein zweifelhaftes Privileg von Armen und Zuwanderern zu sein. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 1,6 Kindern. Insbesondere in der Oberschicht überwiegen Singlehaushalte und Überalterung ist ebenso ein Problem wie die ständige Raumknappheit in den Städten. Diesen Problemen entgegen zu wirken, ist ein politisches Anliegen. Ausbildungsförderungen, hohe Militärposten und neu geschaffene Grafentitel werden mit den Bedingungen verknüpft, in strukturschwache Regionen zu ziehen, sich für deren Attraktivität und Entwicklung einzusetzen, sowie Familien zu gründen. Dass das allgemeine Ideal alleinstehend ist und wirklich hohe Militärposten jenseits des Adels fast nur so vergeben werden, erschwert diese Maßnahmen.

Militärische Disziplin, absoluter Gehorsam und Fleiß sind wichtige Werte der Gesellschaft. Ein ganzes Volk pflegt das Motto: Wer in Jogginghose auf der Couch sitzt, hat die Kontrolle über sein Leben und seinen (gesellschaftlichen) Wert verloren. Von der allgemeinen religiösen Gleichgültigkeit abzuweichen, wird ebenso kritisch betrachtet, wie Auffälligkeiten in der Sprache. Eraklyons Sprache, Allmendisch, wird in seiner Reinform zur internationalen Verständigung genutzt. Im Land selbst gibt es eigentlich verschiedene Ausprägungen und Dialekte, insbesondere nord- und Südallmendisch lässt sich anhand der Meerenge, die sich durchs Land zieht, eigentlich gut unterscheiden. Dialekt zu sprechen, wird jedoch als sozialer Makel und Zeichen der Unterschicht empfunden.

Die Oberschicht Eraklyons sowie die allgemeine Bevölkerung in der Mitte des Landes entspricht den Hauttypen 2 bis 3. Bei mittelheller bis heller Haut können blonde oder braune Haare sowie alle Augenfarben vorkommen. Je näher man den Landesgrenzen kommt, desto stärker verändern sich Bevölkerungstypen. In Richtung Solaria werden die Hauttypen 5 bis 6 - dunkle bis schwarze Haut, erinnernd an Nordafrikaner - typisch. In Richtung Linphea sind die Typen 4 bis 5 - bräunliche bis dunkle Haut, die Südamerikanern ähnlich wirkt - häufiger. Dass Wahrnehmungsfähigkeiten wie übermenschliche Sicht oder ein entsprechendes Gehör in Eraklyon besonders häufig vorkommen, hat die Militärkultur des Landes und seine Stärke eindeutig geprägt.
Dass Eraklyon als Einwanderungsland attraktiv ist, sorgt dafür, dass auch andere Ethnien vorhanden sind, die sich teils der gängigen, auf Funktionalität bedachten Mode anschließen, teils ihre einheimische Kleidung weiterhin tragen. Da Eraklyon daran interessiert ist, Stärke zu repräsentieren, wird über die Armut und die Benachteiligung von Frauen nur wenig berichtet. Das lässt Einwanderer mit falschen Hoffnungen ins Land kommen. Man achtet als Oberschicht genau darauf, keine Konkurrenz zuzulassen und sich abzugrenzen.

Eraklyons Bildungssystem wirkt gut ausgebaut und ist in Form von allgemeinbildenden Schulen allen zugänglich. Die Qualität ist jedoch sehr unterschiedlich, was von der Oberschicht und den Regierenden auch bewusst so gehandhabt wird. Die Schulpflicht von 8 Jahren wird in Dörfern oftmals in Dorfschulen verbracht, in denen ein einzelner Lehrer für alle Klassen gleichzeitig verantwortlich ist. In den Großstädten dagegen werden Schüler nach der vierten Klasse separiert. Getrennt wird nach dem Leistungsstand beziehungsweise oft auch nach dem Elternhaus und deren sozialer Schicht. Eine der anspruchsvollen allgemeinbildenden Schulen besucht zu haben, ist ebenso Voraussetzung für die Zulassung zu höherer Bildung wie ein erfolgreiches Engagement in extracurricularen Aktivitäten, wenn Geld auch viel ausgleichen kann. Sportteams haben an allen Schulen einen hohen Stellenwert und sie dürfen ihre Fähigkeiten in Wettkämpfen mit den Teams anderer Schulen beweisen.

Höhere Bildung ist kostenpflichtig und daher oft dem Adel vorbehalten. Im Hinblick auf weiterführende Schulen, die Magie lehren, erklärt sich dies dadurch, dass sie in Eraklyon selbst kaum vorhanden sind. Mit Spezialistenschulen weiß man aufzuwarten und hält es für eine absolut klare Entscheidung, als begabter Junge genau diesen Weg zu gehen. Für Mädchen ist eine Feenausbildung vorgesehen wie sie beispielsweise vom Eraklyon-Institut angeboten wird. Angehende Hexen und Hexer müssen sich im Ausland bewerben.

Als eines der militarisiertesten Reiche der Anderswelt ist es nur logisch, dass Eraklyon selbst eine der größten, umfangreichsten und qualifiziertesten Armeen beheimatet. Die Weiten des Landes erlauben diverse Standorte mit unterschiedlichem Fokus, weshalb das Militär sowohl in der Luft, als auch zu Wasser oder an Land entsprechende Trupps ausbilden kann. Es herrscht weitgehend Homogenität in allen Einsatzbereichen, sowohl was Ausstattung als auch Fortschritt, Innovation und Forschung anbelangt. Das Militär und alle damit verbundenen Posten genießen in Eraklyon einen ausgesprochen hohen Stellenwert, der Einsatz für das Land wird mit Ruhm und Ansehen belohnt und Berufe gut besoldet. Nicht selten geht mit einer Militärkarriere auch weiterführende Bildung einher, so dass ein Streben nach Aufstieg in den eigenen Reihen befördert wird. Die Wehrpflicht umfasst alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, sodass auch der Posten in der Armee sowohl Frauen wie Männern offensteht. Unausgesprochen, aber nicht unumstritten ist die Handhabe, wichtige Führungspositionen jedoch dem männlichen Geschlecht vorzubehalten.

Jeder Bewohner Eraklyons ist Teil des Militärkonstruktes, das sich in vielen Aspekten des täglichen Lebens wiederfindet. Die Wehrpflicht selbst gilt als längste der Anderswelt und spätere Auffrischungsübungen erinnern jeden Bewohner an ihre Verpflichtung. Die in den Einheiten gelebte Disziplin und Leistungsorientierung ist auch wesentlicher Bestandteil im Alltag aller, gemeinhin sagt man der ganzen eraklyschen Bevölkerung eine Konditionierung und Disziplinierung in allen Lebenslagen nach.

Das Gemeinschaftsgefühl wird hochgehalten und auch im Militär selbst gelebt: wer sich nicht durch besonderen Einsatz hervortut, gehört zeitlebens der zugeordneten Einheit an, trägt dessen Wappentier zu jedem Anlass und respektiert und unterstützt jedes Mitglied gleichermaßen. Die Einheiten untergliedern sich hauptsächlich nach den Einsatzgebieten:
  • Die Luftwaffe hat den Drachen als Wappentier und trägt die Farbe Blau.
  • Die Marine hat den Hai als Wappentier und trägt die Farbe Weiß.
  • Das Heer zu Land hat den Liger als Wappentier trägt die Farbe Rot.

Eraklyons Klima und Landschaft verändert sich von Norden nach Süden mehrfach und führt einem die Ausdehnung des Landes deutlich vor Augen. An der Grenze zu Solaria herrscht sehr trockenes Wüstenklima, das an den Tagen heiß, in den Nächten kalt ist. In Richtung Linphea ist das Klima subtropisch, Regen- und Trockenzeiten sind noch zu bemerken. In Mitteleraklyon dagegen herrscht ein gemäßigtes Klima vor, bei dem die Jahreszeiten deutlich spürbar sind.
Vollkommen unberührte Natur findet sich im ganzen Land nicht. Naturschutzgebiete sind eine eher neue Idee, die teilweise mit Renaturierungsmaßnahmen einhergehen, bei denen Flüsse wieder ihre natürliche Streckenführung finden dürfen, anstatt von Menschenhand begradigt worden zu sein.

Eine effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen wäre für Eraklyon wichtig, da einerseits die hohe Einwohnerzahl nach viel Siedlungsfläche verlangt, andererseits genau diese Einwohnerzahl auch ernährt werden muss. Derzeit geht der Trend allerdings zu überanspruchten Böden, einer Überfischung der Gewässer und der Massentierhaltung unter grausamen Bedingungen. Dass Eraklyon eigentlich das dimensionsweit größte Vorkommen an Schwarzerde hat, wird kaum gewürdigt, das Land durch unachtsame Nutzung immer unfruchtbarer.
Frei lebende Raubtiere sind landesweit nicht zu finden, das auch schon selten gewordene Dammwild ist die größte freilebende Tierart in Eraklyon. Viele Wildtiere finden ihre Wege in die Städte und suchen in den ärmeren Vierteln nach Nahrung. Andernorts werden beispielsweise Vögel ganzjährig gefüttert, weil ihnen die natürliche Lebensgrundlage fehlt.

Auf den ersten Blick ist Eraklyon technisch sehr fortschrittlich. Im Land schätzt man Technologie sehr und es gilt in allen Gesellschaftsschichten als Statussymbol, sich mit neuerer Technik von der richtigen Marke zu schmücken. Importen aus Dolona und Zenith wird dabei der Vorzug gegenüber eigenen Entwicklungen gegeben - das gilt auch für den Content, der in digitalen Medien angesehen wird. Die Infrastruktur in den Großstädten ist gut ausgebaut, das Stadtbild jedoch seltener von öffentlichen Schwebebahnen als von privaten Hovercars diverser Modelle geprägt. Größer, schwerer und vom Design scheinbar geländegängiger, als für eine Großstadt notwendig, sind die beliebtesten Modelle.

Je weiter man sich von Stadtzentren und den Vierteln reicher Einwohner entfernt, desto schwächer wird die technologische Ausstattung. Theoretisch erhältlich wären die neusten Modelle auch für ärmere Gegenden, man legt in Eraklyon keinen Wert darauf, diese Errungenschaften einer bestimmten Bevölkerungsschicht vorzubehalten. Allerdings ist das neuste VR-Gerät wenig hilfreich, wenn es kein Netz hat und das hat in der ländlichen Region Eraklyons einen Seltenheitswert. Lediglich für das Militär gelten Ausnahmen, deren Technik auf anderen Frequenzen funktioniert als die frei verkäufliche.

Fakten
Das Wichtigste in Kürze:
  1. Eraklyon ist eine konstitutionelle Monarchie mit einflussreichem Adel und in der Kindheit arrangierten Ehen
  2. Eraklyons Erben sind ausschließlich männliche, der Jüngste steht am höchsten in der Thronfolge
  3. Eraklyon weist hohe Differenzen zwischen arm und reich sowie Stadt und Land auf, unabhängig von den Ethnien
  4. Eraklyon besitzt ein hohes Einwanderungsaufkommen aller Ethnien
    1. indigen sind in Zentraleraklyon Mittel- bis Südeuropäer
    2. nach Norden zunehmend mehr Nordafrikaner
    3. nach Süden mehr Südamerikaner bzw. Indígenas
  5. Eraklyon ermöglicht dem Adel und der Oberschicht allgemeinbildende Schulen und weiterführende Magieschule, auf Spezialistenausbildungen legt man besonderen Wert
  6. Eraklyons Begabte verfügen überlicherweise über Wachstumsmagie, übermenschliche Sicht oder übermenschliches Gehör
  7. Eraklyon misst dem Militär solchen Wert zu, wie es in keinem anderen Reich der Fall ist
  8. Eraklyon besitzt wechselhaftes Klima- und Landschaftsbild, von Wüsten im Norden, über mittel- bis südeuropäische Klimazonen bis Subtropen im Süden, aber durch kulturelle Nutzung und Besiedlung wurde vieles zerstört
  9. Eraklyon ist technologisch weit fortgeschritten, was aber dem Militär und der Oberschicht vorbehalten ist