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The Heart and The Sword Foren-Wiki
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Espero

Espero
Espero ist ein Inselstaat vor der Südostküste Solarias. Trotz des dazwischen liegenden Ozeans können Hoggar und Koria als weitere Nachbarstaaten genannt werden. Dass nur wenig Siedlungsgebiet zur Verfügung steht, sorgt für eine geringe Bevölkerung, die jedoch gut ausgebildet ist. Bezüglich der magischen Ausbildung und technologischer Entwicklungen profitiert Espero von der Nähe zu Solaria und hat ein starkes militärisches Bündnis mit dem Nachbarreich geschlossen. Spezialisten werden jedoch nur im eigenen Land ausgebildet und proklamiert, eine bessere Ausbildung als die Rote Fontäne zu bieten. Die oft konservative Bevölkerung ist recht homogen hinsichtlich Religiosität, Toleranz und Wohlstand.

Population Bildungsstand Militärmacht Artenvielfalt techn. Fortschritt

Historisch gehörte Espero - gemeinsam mit Romulea, Solaria und Koria - zum Großreich Solaris und ist bis heute davon geprägt: Solaris' militärisch-religiöse Elite hat das Großreich nicht halten können und sich nach Espero zurückgezogen, um ein eigenes Staatssystem zu etablieren. Heute wird das Reich als konstitutionelle Monarchie von einem König und dem Großmeister des Schwertbrüderordens geführt. Espero verfügt damit über ein bemerkenswert hohes Maß an Gewaltenteilung, da der König zwar für die Gesetzgebung verantwortlich ist, der Orden jedoch die Rechtsprechung übernimmt.
Da sich Angehörige des Ordens zur Ehe- und Kinderlosigkeit verpflichten, sind in Espero nur weltliche Adelstitel, wie der des Königs erblich. Unabhängig vom Geschlecht erbt das älteste Kind eines Amtsinhabers den Titel und hat nur die Bedingung zu erfüllen, aus einer adeligen, ehelichen Verbindung zu stammen. Ehen werden daher nur innerhalb des Adels im In- und Ausland geschlossen und entstehen auf Empfehlung der Eltern. Jüngere Söhne machen oft Karriere im Orden und im Idealfall sind Großmeister und weltlicher Herrscher Geschwister.

Welche royalen Charaktere benannt oder bereits bespielt sind, kann der Liste entnommen werden.

Sowohl der mangelnde Siedlungsraum, als auch gesellschaftliche Ideale halten die Bevölkerung Esperos auf einem niedrigen Level mit leicht sinkender Tendenz. Das Land verzeichnet, trotz des allgemeinen Wohlstands, eher wenig dauerhafte Zuwanderung, da der Staat nur zeitlich befristete Aufenthaltsgenehmigungen ausstellt und Staatsbürgerschaften nur über Eheschließungen erhalten werden können. Die Städte von kleiner bis mittlerer Größe wachsen um historische Stadtkerne, deren Bebauung und enge Gassen das Alter des Staates deutlich machen und Touristen anziehen. Großstädte sind abseits der Hauptstadt selten und weisen sandfarbene Gebäude mit bunten Teilanstrichen auf. Inzwischen erheben sich überall Hochhäuser über die Türme religiöser Bauten hinaus.

Religiosität und daraus abgeleitete Wertvorstellungen prägen das Leben in Espero: Licht wird als reinigend und symbolisch für die eigene, gute Gottheit angenommen. Diese führt mit ihrem Zwilling einen ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, in den der Mensch einerseits durch seine eigenen Entscheidungen eingreift, andererseits durch Gebete Wohlwollen und Unterstützung erlangen kann. Obwohl der eigene Glauben regelmäßige Gebete und Versammlungen vorsieht, ist jedem Einwohner sein Ausmaß an Frömmigkeit selbst überlassen. Versammlungen werden somit oft nur zu Festtagen besucht, während sich alle an konservative Moralvorstellungen halten. Darunter fällt, dass es in Espero keinen Austausch von körperlichen Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit gibt. Die Familie hat jedoch einen hohen Stellenwert, es leben mehrere Generationen unter einem Dach und Ehepaare bekommen durchschnittlich 2 Kinder. Durch den hohen Stellenwert, den das Militär bzw. Kampfkunst landesweit hat, werden Menschen und Begabte gleichermaßen anerkannt. Überproportional häufig tritt eine Begabung für Luftmagie auf, die beispielsweise zur Wetterbeeinflussung eingesetzt wird.

Im Laufe der Zeit haben sich die eingewanderten Ordensbrüder des Schwertbrüderordens und ihre Familienmitglieder mit der lokalen Bevölkerung vollkommen vermischt. So, wie es in Wohlstand und Einstellung wenig Unterschiede gibt, ist die Bevölkerung auch optisch homogen und entspricht dem Hauttyp 3: Zur mittelhellen Haut gehören helle oder dunkle Augen mit braunen bis schwarzen Haaren. Der bevorzugte Kleidungsstil ist modern und von den Vorlieben der Oberschicht Solarias beeinflusst.
Optisch aus dem Rahmen fallen lediglich Mitglieder des Schwertbrüderordens: Sie tragen das Ordenssymbol - Ein rotes Kreuz auf weißem Grund - an der Kleidung oder als Schmuckstück und bevorzugen auch generell die Farbe weiß. Ordinierte Ritter mit ordnender Funktion sind mit Schwertern, statt polizeiüblichen Schlagstöcken bewaffnet. Sie, wie auch Ritter höheren Grades haben sich zur Besitzlosigkeit, Keuschheit und Gehorsam gegenüber dem Großmeister verpflichtet.

Die überwiegende Homogenität der Bevölkerung zieht sich durch bis zum Bildungsniveau, das landesweit auf einem ähnlichen Stand ist. Der Besuch allgemeinbildender Schulen ist bis zum 16. Lebensjahr verpflichtend und aufgrund der Verstädterung überall leicht erreichbar. Zur Philosophie aller Schulen gehört, nicht nur Wert auf die geistige Ausbildung zu legen, sondern auch die körperlichen Aspekte zu beachten: Das Erlernen einer Kampfsportart ist landesweit verpflichtend. Eine Wettkampfmentalität wird dabei zwar gefördert, insgesamt jedoch mehr Wert auf Körperbeherrschung und inneren Ausgleich gelegt, als dass es um Aggressivität geht.

Eine magische Ausbildung für Feen, Hexer und Hexen an weiterbildenden Schulen gibt es im Inland kaum. Stattdessen wird von den Ausbildungsmöglichkeiten verbündeter Staaten wie Solaria profitiert oder gar eine der drei hohen Schulen in Magix besucht. Lediglich die Spezialistenausbildung übernimmt Espero selbst und die Akademie des Schwertbrüderordens hat über die Landesgrenzen hinaus einen guten Ruf. Sie bringt Meister im Kampfsport und Umgang mit traditionellen Waffen hervor, akzeptiert aber nur einheimische Schüler. Die Behauptung, grundsätzlich eine bessere Spezialistenausbildung als die Rote Fontäne zu bieten, lässt sich kaum prüfen.

Die Internationalisierung der Schulbildung und Schwierigkeiten bei der Reintegration in die konservative Gesellschaft sind Gründe für die Abwanderung aus Espero - die jedoch nur wohlhabenden Einwohnern offen steht. Gesellschaftliche Verlierer werden vom System und der Öffentlichkeit kaum bemerkt.

Das Militär steht, wie jede ausführende und urteilende Gewalt im Staat unter dem Einfluss des Schwertbrüderordens. Führungspositionen und hohe Verantwortung zu übernehmen, ist Ordensmitgliedern vorbehalten. Die frühe Entscheidung für ein entsprechendes Leben zur Verteidigung des Heimatlandes, seiner Bevölkerung und Werte prägt die Mentalität in der Armee und ihre Wahrnehmung in der Bevölkerung: Angehörige des Ordens sind angesehen, gelten als integer und die Überzeugung ist hoch, dass es sich um eine reine Verteidungsarmee handelt, in der einander und Gegnern mit Respekt begegnet wird.

Der gute Ruf des Ordens täuscht über tatsächliche Schwächen in seiner Organisation und der des Militärs von Espero insgesamt hinweg. Dass hohe Positionen dem Orden vorbehalten sind und bei der Besetzung die Angehörigen adeliger Häuser bevorzugt werden, hat die Konsequenz, dass Qualifikation eine untergeordnete Rolle spielt. Kritik zu üben, ist angesichts der Professritter des Ordens, die Herzögen gleichrangig gegenüber stehen, auch nicht empfehlenswert.

Insgesamt aber steht eine Militärkarriere allen Einwohnern Esperos offen. Es gibt keinen allgemeinen Wehrdienst und die Ausbildung gilt sowohl juristisch, als auch im Umgang mit Waffen als hochwertig. Auf die Seeflotte wird besonderen Wert gelegt und hier ist die technische Ausstattung auch die beste. Negativ wirken sich der unterschiedlich eingesetzte Verteidigungsetat und Esperos geringe Bevölkerungszahl aus.

Unter den Staaten, die aus dem früheren Solaris entstanden sind, ist Espero die tiefgrüne Ausnahme mit der höchsten Vielfalt in Tier- und Pflanzenwelt - darunter auch einige Arten, die ausschließlich im Inselreich vorkommen. Der notwendige Schutz, um diese Vielfalt angesichts menschlicher Eingriffe auch zu erhalten, ist nicht hinreichend vorhanden. Stattdessen erfüllt Espero sich mit magischen Hilfsmitteln das Ideal von Regen in der Nacht und Sonnenschein am Tag. Diese Wetterlage sowie Temperaturen, die ganzjährig über 15° liegen, machen Espero sowohl für Strand- als auch Wanderurlaube zu einem beliebten Zielland.

Ein Gebirgszug zieht sich an der dem Ozean zugewandten Küstenseite der Hauptinsel entlang. Steilküsten prägen hier ebenso das Landschaftsbild wie Orte, die den Streifen zwischen hohen Bergzügen und Küste in Beschlag nehmen. Zur anderen Seite wird Espero flacher und bietet ein wechselhaftes Bild aus landwirtschaftlich genutzter Fläche, Wald und naturbelassener Gegend - durchbrochen von verödeten Landschaftsteilen. Die magische Beeinflussung des Wetters sorgt zwar vor allem in Solaria für größere Probleme mit ausbleibendem Regen, doch auch Espero zahlt - unbeachteter - seine Preise.

Der technologische Stand Esperos ist als gut bis sehr gut zu werten. Die guten Beziehungen - beispielsweise zu Solaria - sorgen für gute Importmöglichkeiten neuster Erfindungen. Diese sind landesweit und für jede Bevölkerungsschicht erhältlich. Die Infrastruktur ist entsprechend gut ausgebaut und auf jedem öffentlichen Platz ist auch öffentliches Wlan zugänglich. Allerdings sind nicht alle Inhalte so frei zugänglich und insbesondere Filmmaterial wird in Espero zensiert. Was der entsprechenden Institution zu freizügig vorkommt, wird daher entweder verändert oder ist in Espero überhaupt nicht zugänglich.

Nicht durch moralische Vorstellungen, aber durch die Historik des Staates und den Einfluss des Schwertbrüderordens sind auch die Stadtbilder geprägt. Esperos Ortskerne sind oft komplett für alltägliche Verkehrsmittel gesperrt. Schwebebahnen und Hovercars finden sich nur an den Stadträndern in neueren Vierteln.

Fakten
Das Wichtigste in Kürze:
  1. Espero ist eine konstitutionelle Monarchie, in der ein weltlicher Herrscher und ein religiöser Großmeister sich die Gewalten teilen und Ehen auf elterliche Empfehlung geschlossen werden
  2. Esperos Erbfolge regelt sich je nach Position unterschiedlich
  3. Esperos Bevölkerung ist konservativ, leicht religiös und optisch wie hinsichtlich ihres Wohlstands homogen
  4. Esperos Bevölkerung erinnert an Mittel- und Südeuropäer oder Türken
  5. Espero gibt eine Schulpflicht für allgemeinbildende Schulen vor, weiterführend bildet man Spezialisten bevorzugt im eigenen Land aus, schickt andere Magiebegabte aber ins Ausland
  6. Esperos Begabte verfügen typischerweise über Luftmagie
  7. Esperos Militär bindet Führungspositionen an den religiösen Orden und ist generell gut ausgestattet und hoch angesehen
  8. Esperos Landschaft erinnert an Zypern, welches als Vorbild für Klima und Natur dient
  9. Espero ist technologisch fortgeschritten, was für alle zugänglich ist