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Domino

Domino
Domino liegt gleichzeitig zentraler, wenn auch nach wie vor im Nordosten der magischen Dimension. Das Königreich grenzt direkt an Pyros, allerdings erschwert die Bergkette dort die Grenzüberquerung. Auf der Meerseite gilt lediglich eine Insel, die zu Domino selbst gehört, als benachbart. Die überwiegende Bevölkerung lebt in Ballungsräumen an der Küste, die aufgrund der Einwanderungen ein bunt gemischtes Bild abgeben. Die allgemeine Bildung könnte kaum besser sein und insbesondere Hexer werden gut ausgebildet und beispielsweise beim Militär wertgeschätzt.

Population Bildungsstand Militärmacht Artenvielfalt techn. Fortschritt

Obwohl Domino eine reine Monarchie ist, haben konstitutionelle Züge eine feste Tradition. Jeder Herrscher umgibt sich mit Beratern, die ihre Position nicht aufgrund eines Adelstitels oder ihres Vermögens erhalten haben, sondern über Fachkenntnisse verfügen. Fest zugeteilte Ressorts und spezialisierte Mitarbeiter sorgen für eine gute Ressourcennutzung und die Berücksichtigung der Belange der Einwohner. Die Königsfamilie ist entsprechend beliebt und lässt sowohl eigene Familienmitglieder als auch den einheimischen Adel standesübergreifend heiraten. Das Ideal einer Ehe aus Liebe lässt sich zwar nicht immer umsetzen, ist in Domino jedoch realistisch.
Die offenen Eheschließungen und die Vergabe von Hofämtern jenseits von Adelstiteln bringt mit sich, dass es in Domino zwar einen sehr ausdifferenzierten und oft einflussreichen Adel gibt, aber auch ein sogenannter Geldadel eine Rolle spielt. Vererbt werden Herrschaftsansprüche im Adel wie in der Königsfamilie an das älteste Kind, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle.

Welche royalen Charaktere benannt oder bereits bespielt sind, kann der Liste entnommen werden.

Dass Domino zu den beliebtesten Einwanderungsländern der magischen Dimension gehört, bemerkt man in den Ballungsräumen an der Südküste sofort. Hier finden sich genauso Hochhäuser, die zwischen Modernität und heruntergekommener Massenmenschhaltung schwanken, wie historische Villen und Baukastenvorortsiedlungen oder gar Stadtviertel, die im Volksmund Spitznamen wie "Klein Melody" tragen. Nicht alle Einwanderer gehen in der Kultur Dominos auf, sondern nutzen die Freiheitsrechte, um in kleinen Parallelgesellschaften die guten Traditionen ihrer Heimat aufrecht zu erhalten. Während die internationale Öffentlichkeit Dominos Lebensstandard als hoch und die Bevölkerung als vermögend wahrnimmt, klafft die Schere zwischen Armut und Reichtum tatsächlich stark auseinander. Insbesondere die Flüchtlinge aus Pyros - teils illegal im Land - haben mit Armut zu kämpfen.

Je vermögender man ist, desto niedriger wird die Reproduktionsrate. Im landesweiten Durchschnitt beläuft sie sich auf 1,7 Kinder pro Frau. Je geringer der Lebensstandard, desto früher wird das erste Kind geboren. Das trägt dazu bei, dass Menschen sich in Domino stärker vermehren als Begabte, die höhere gesellschaftliche Aufstiegschance haben, obwohl es keine gesetzliche Unterschiede zwischen beiden Bevölkerungsgruppen gibt. Wo gesetzliche Freiheiten das Land bestimmen, sucht die Bevölkerung sich Einschränkungen und Halt in religiösen Gruppen. Von eigentlich gleichen Religionen des Ileathismus gibt es in Domino diverse Ausprägungen, die Zugehörigkeit wird respektiert, in einigen Landesteilen wie dem Inselherzogtum im Osten höher geschätzt, aber verpflichtend ist sie nie.

Aufgrund vieler Generationen von Einwanderern ist heute jeder Hauttyp in Domino vertreten. Weil sie die Mehrheit der Bevölkerung darstellen und auch die Königsfamilie diesem Aussehen entspricht, glaubt man die Hauttypen 1 bis 3 als typisch beziehungsweise einheimisch für Domino. Unabhängig von der Haar- und Augenfarbe hat die Mehrheit der Einwohner mittelhelle bis sehr helle Haut und erinnert an Ostküstenamerikaner oder Kanadier. Tatsächlich indigen für Domino sind jedoch die Hauttypen 4 bis 5: dunkle Haaren und Augen mit bräunlicher bis dunkler Haut - oder auch rot genannt, da sie an First Nations People erinnern. Dieser Bevölkerungstyp ist heute entweder in Armenvierteln der Großstädte oder im Nordosten des Landes, vor der Grenze zu Pyros anzutreffen. Hier wird oft auch noch eine traditionelle Lebensweise gepflegt, die geprägt ist durch höheren familiären Zusammenhalt, Spiritualität und Naturverbundenheit. Für ihre Zucht von magischen Pferden und Reitdrachen ist das Volk bekannt. Unabhängig von der Ethnie ist Feuermagie die am häufigsten auftretende Magieform in Domino.

In Domino existiert zwar eine Unterrichtspflicht, doch ein Schulbesuch geht damit nicht zwangsläufig einher. Die Wahl liegt bei den Eltern, inwiefern sie ihre Kinder auf eine allgemeinbildende Schule schicken und dabei auf kostenfreie, staatliche Angebote zurückgreifen wollen - oder eine Beschulung in privaten Einrichtungen oder in Form von Home Schooling bevorzugen. Dominos allgemeinbildende Schulen bieten einen hohen Standard, sind gut erreichbar und werden lediglich aufgrund ihres Lehrplans von einigen Bevölkerungsgruppen abgelehnt. Geschichte und Naturwissenschaften werden entsprechend des aktuell geltenden Wissenschaftsstands unterrichtet, nicht auf der Basis religiöser Lehren. Um hier andere Weltbilder vermitteln zu können, bevorzugen einige Einwohner die private Beschulung. In staatlichen Abschlussprüfungen werden entsprechende Fächer auch nicht abgenommen.

Das kostenfreie Bildungsangebot setzt sich für weiterbildende Schulen fort. Diese existieren in Domino für alle Variationen von Begabten. International besonders bekannt ist die Krafona-Akademie. Die Akademie bildet Spezialist*Innen aus, allerdings keine Kampfpaladine.

In einem von Wissen und Fortschritt dominierten Land, wie Domino es ist und stets war, scheint es nicht verwunderlich, dass primitiv anmutende Disziplinen, wie Krieg und Kampf sie befördern, eher geringe Aufmerksamkeit bekommen. Aufgrund der Größe und des Einflusses Dominos in der Anderswelt, kam es nicht umhin, eine Militärmacht aufzubauen, die die Grenzen, Bewohner und die Position selbst sicherstellen, besonders die körperlichen Kampftechniken sucht man in den Reihen jedoch vergeblich. Dominos Armee ist in allen Bereichen, ob Luftwaffe, Bodensoldat oder Marine, durchschnittlich ausgestattet, kann sich aber in keinem Bereich besonders hervortun. Man legt deutlich mehr Wert auf die wissenschaftliche oder magische Ausbildung, als die möglicher Spezialisten und Kämpfer, obwohl im Militär selbst nur ausgebildetes Personal beider Geschlechter zu finden ist. Magie steht hoch im Kurs, weshalb die Verweigerung solcher, wie es bei Spezialisten typisch ist, nur in kleinerem Ausmaß vorkommt. Typischerweise ist das im Inland nur an der Krafona-Akademie möglich. Grundsätzlich steht es jedem Bewohner Dominos frei, sich im Militär zu betätigen, Voraussetzung ist jedoch der Besuch einer weiterführenden Schule und ein Qualifikationstest, um das Potenzial der Bewerber*innen optimal zu verteilen.

Da den Großteil der Streitkraft Hexer, Hexen und Feen ausmachen, legte man auch bei der Ausstattung des Militärs Wert auf Fortschritt. Um die wenigen Spezialisten zu unterstützen, ist die Flotte mit moderner Technik ausgestattet, die es auch den magisch unterlegenen Kämpfern möglich macht, sich entsprechend zu verteidigen. Im Fokus steht hier vorrangig die Verteidigung, Angriffstechnologien sind zwar vorhanden, sollen jedoch nicht gestärkt werden. Da Domino selbst der Magie weit höheren Wert zuspricht, ist auch die Ausstattung hauptsächlich auf magische Angriffe ausgelegt, Schilder darauf optimiert, was analoge Waffen und Angriffe von ebendiesen zu einem Schwachpunkt in ihrem System macht.

Von den bewaldeten Arthion Bergen im Nordwesten aus wird das Land zunehmend flacher. Es geht westlich in kaum nutzbare Badlands über, die von tiefen Canyons und Hoodoos geprägt sind und sich bis an die Meeresbucht im Norden und einen Teil der Grenze von Pyros entlang ziehen. Sie bilden eine natürliche Abgrenzung zum Nachbarland, erschweren in beide Richtungen die Grenzübergänge. Nur allmählich wird der Boden fruchtbarer, bietet sich im Osten mit der geringen Niederschlagsmenge und dem Präriegras vor allem für die Viehhaltung an - oder die nomadische, tierbezogene Lebensweise der indigenen Einwohner Dominos.
Der Ciradyl trennt diesen Teil der Prärie und seine wirtschaftlich schwächeren Bewohner von einem niederschlagsreicheren Gebiet, das für den Ackerbau deutlich geeigneter ist und überwiegend dafür genutzt wird. Insgesamt ist Domino waldarm und die hohe Einwohnerzahl hat die Vielfalt natürlich vorkommender Arten stark dezimiert. Am Rande der dicht besiedelten Valren-Bucht finden sich Pflanzen nur in Gärten und Parks. Tiere hier sind Haustiere oder ungewollte Profiteure vom menschlichen Müll und Nahrungsangebot.

Landesweit wechseln sich sehr heiße Sommer mit empfindlich kühlen Wintern ab. Im Landesinneren, wo die wärmeren Einflüsse aus Pyros mit den kühlen Wetterverhältnissen von der Küste zusammenstoßen, führt dies zu einer besonderen Häufigkeit von Gewittern. Darin, aus diesen Witterungsverhältnissen, der Bodenknappheit und den Errosionsgefahren das Optimum herauszuholen, ist Domino besonders gut. Dies gilt insbesondere für die Adamar Insel im Osten. Vor deren Küste liegt das größte Schutzgebiet des Landes: Das Gelbe Riff gilt als besonders reich an selten Fischarten.

Der technologische Fortschritt ist in Domino teilweise ein staatliches Anliegen und entsprechend ist das Land technisch sehr fortschrittlich. Grundsätzlich ist jede Technologie für alle Bevölkerungsschichten zu erwerben und auch nutzbar, da Dominos Infrastruktur gut ist. Selbst im Grenzgebiet zu Pyros ist der Empfang in der Regel gut und höchstens wetterbedingt gestört. Dennoch ist es abhängig von der sozialen Schicht, inwiefern man sich das neuste Modell aus der richtigen Linie leisten kann - sei es nun ein Kommunikationsmittel oder Hovercar - oder das richtige Statussymbol präsentieren kann. Über mehr als ein Gerät oder Fahrzeug verfügen zu können, ist ein zusätzliches Zeichen von Wohlstand, besonders, wenn alles tatsächlich im privaten Besitz ist. Insbesondere in der jüngeren Generation gilt oft, dass ihre Endgeräte von der Schule finanziert werden. Die Idee einer Chancengleichheit wird auch auf diesem Gebiet vom Staat verfolgt.
Schwebende Fahrzeuge aller Art prägen insbesondere in Großstädten das Stadtbild und machen eine Bewegung auf allen Ebenen der Hochhäuser möglich. Je weiter man sich von diesen Orten entfernt, desto wichtiger werden Schwebebahnen als Verkehrsmittel. An jeder Milchkanne scheinen sie zu halten, was insofern wörtlich genommen werden kann, als dass nicht alle Gemeinschaften in Domino die Möglichkeit des guten Technologie-Angebots nutzen. Es gibt Siedlungen, die verweigern die Nutzung von Technologien, was anderswo ein Statussymbol ist, ist hier Anlass für Kritik.

Fakten
Das Wichtigste in Kürze:
  1. Domino ist eine Monarchie mit direkter, geschlechtsunabhängiger Erbfolge und häufigen Liebesheiraten
  2. Dominos Bevölkerung weist hohe Unterschiede im Lebensstandard auf und wird international als reich wahrgenommen
  3. Dominos Ethnien geben oft Aufschluss über den Reichtum und erinnern damit an die USA:
    1. oft wohlhabendere Ostküstenamerikaner von der Ethnie und dem Kleidungsstil her
    2. oft wohlhabendere Asiaten, die koreanisch bzw. japanisch anmuten
    3. Latinos und Afrokamerikaner als Einwanderer eher in der Unterschicht
    4. Native Americans (Prärie-Indianer) sind ursprünglich einheimisch und gehören oft der Unterschicht an
  4. Domino besitzt allgemeinbildende Schulen und weiterführende Magieschulen, die für jedermann zugänglich sind
  5. Dominos Begabte verfügen oft über Feuermagie
  6. Dominos Armee genießt hohes Ansehen und besteht u.a. aus Hexern
  7. Domino besitzt ein kanadisch anmutendes Landschaftsbild
    1. Ballungsräume im Süden, unberührte Natur im Norden
    2. allerdings Grasland und steigende Temperaturen und Berge nach Nordosten
  8. Dominos Technologie ist auch dem Bürgertum zugänglich, weit verbreitet und von hohem Standard